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Kinder lernen im Rahmen des normalen Spracherwerbs bis zum vierten Lebensjahr die wichtigsten Regeln ihrer Muttersprache. Sie filtern aus dem umfangreichen Angebot sprachliche Strukturen heraus und verarbeiten sie.
Die meisten Kinder sprechen rund um den 1. Geburtstag die ersten Wörter.
Ab ca. 18 Monaten werden einzelne Wörter aneinander gereiht („Mama Arbeit“, „Puppe heia“). Im Laufe der nächsten 1½ Jahre lernen sie zwischen Einzahl und Mehrzahl zu unterscheiden, verwenden passende Artikel und stimmen sowohl Subjekt und Prädikat („Ich esse Brot.“) als auch Eigenschaftswörter und Hauptwörter aufeinander ab („Du isst ein gutes Brot.“). Mit 3½ Jahren werden auch komplexe Nebensätze gebildet („Ich kann nicht einschlafen, weil ich noch so durstig bin.“). Mit vier Jahren sollte ein Kind eigentlich Sätze bilden können wie ein Erwachsener. Ebenso sollte es alle Laute richtig aussprechen können.

Dies gelingt einigen Kindern nicht, wodurch ihre sprachlichen Fähigkeiten nicht ihrem Alter entsprechen. Es kann sich um eine rein zeitliche Verzögerung oder um eine Abweichung von der „normalen“ Sprachentwicklung, weshalb die entsprechenden Regeln nicht entwickelt werden.

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  würfel Dokument: „Elternbrief“

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