Tonaudiometrie
  Sprachaudiometrie
  Messung-der-akustischen-Impedanz
  Nachweis-von-otoakustischen-Emissionen
  Messung-der-auditorisch-evozierten-Potentiale
 

Für spezielle Fragestellungen zur Verarbeitung von Schall durch unser Hörorgan und Nervensystem ist eine erweiterte Diagnostik erforderlich, die unabhängig von der Mitarbeit des Patienten durchgeführt werden kann.

Eine sehr effiziente Methode ist der Nachweis von elektrischer Aktivität des Gehirns während des Hörvorganges. Besonders geeignet ist die Messung von sogenannten‚Hirnstamm-potentialen, welche die elektrische Aktivität des Nervensystems nach akustischer Reizung vom Innenohr bis zum Hirnstamm nachweist. Die Messung funktioniert im Prinzip

Messung
 
wie eine EEG-Untersuchung, bei der Geräusche in Form von Klick-Reizen über Kopfhörer angeboten werden.
Die vom Hörorgan verarbeiteten akustischen Reize erzeugen Nervenimpulse, die über Elektroden, die am Kopf angebracht werden, nachgewiesen werden. Diese „Antworten“, welche nur wenige Millionstel Volt betragen, werden mit empfindlichen Messgeräten erfasst und nach wiederholter akustischer Stimulation mittels Computersystem registriert. Die Messung dauert ca. 45 Minuten, ist schmerzfrei und gelingt dann am besten, wenn die untersuchte Person möglichst entspannt ist. Aus den Ergebnissen kann die Verarbeitungszeit akustischer Reize durch das Nervensystem bestimmt und auch die Hörschwelle abgeschätzt werden.
  Hörscreening-bei-Neugeborenen