Hörstörungen


Hörstörungen bei Kindern (Pädaudiologie)

Kindliche Hörstörungen führen – in Abhängigkeit vom Schweregrad – zur Beeinträchtigung der Sprachentwicklung. Wird eine höhergradige Hörstörung nicht frühzeitig erkannt und durch ein Hörgerät oder Cochlea-Implantat versorgt, erleidet das Kind lebenslange Defizite seiner Sprach- und Kommunikationsfähigkeit, ev. auch seiner Persönlichkeit und der Entwicklung seiner kognitiven und sozialen Fertigkeiten.

Die HSS führt das Neugeborenen-Hörscreening bei allen Neugeborenen der Innsbrucker Klinik durch. Bei auffälligem Ergebnis wird das Hörvermögen des Kindes an der pädaudiologischen Abteilung genau abgeklärt. Sofern ein Hörverlust vorliegt, wird das Kind umgehend mit einem Hörgerät oder Cochlea-Implantat versorgt.

Hörstörungen bei Erwachsenen
Gutes Hören ist eine wichtige Grundlage der Kommunikation im beruflichen wie privaten Leben. Hörstörungen beeinträchtigen die Kommunikationsfähigkeit, die berufliche Qualifikation und die Lebensqualität (z.B. Musikhören). Bei alten Menschen sind Hörstörungen eine häufige Grundlage für soziale Isolation und Einsamkeit.

Hörstörungen bedürfen einer ärztlichen und audiologischen Abklärung. Abhängig vom Ergebnis stehen verschiedene Möglichkeiten der Hörrehabilitation zur Verfügung:

    Hörgerät,
    Mittelohrimplantat,
    Cochlea-Implantat.

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