Logopädische erstabklärung
   
  Bei Kindern
Bei Jugendlichen und Erwachsenen


  Ziel der Abklärung bei Kindern ist die Unterscheidung zwischen entwicklungsbedingten Sprechunflüssigkeiten, beginnendem Stottern, bereits chronifiziertem Stottern oder Poltern.
Stottern tritt häufig in Zusammenhang mit anderen Sprach- und Sprechstörungen auf, daher ist eine frühe Abklärung (ab dem Alter von 2 Jahren) unbedingt zu empfehlen. Folglich wird entschieden in welchen Bereichen das Kind primär Unterstützung benötigt.
Die Abklärung des Stotterns bei Kindern erfolgt an der HSS Klinik in 2 Terminen:

  würfel  Erstuntersuchung mit dem Kind und der Begleitperson
  würfel  Elterngespräch ohne das Kind; Anamnese, Beratung, Therapievorschlag

  SLS – Screening Liste Stottern
   
  Sobald Sie sich als Eltern oder Erzieherinnen wegen des unflüssigen Sprechen des Kindes Sorgen machen, wenden Sie sich direkt an eine spezialisierte Logopädin.
eine persönliche Beratung sollte in jedem falle erfolgen.
 
Im Jugendlichen- und Erwachsenenalter verstehen wir die logopädische Abklärung als gemeinsamen Prozess, um herauszufinden welche Symptome (Belastungen) im Vordergrund stehen und um welche Form der Sprechablaufstörung es sich handelt (Stottern? Poltern? Andere Sprach- oder Sprechstörungen?).
Die Kern- und Begleitsymptomatik beim Stottern wird bezüglich Ausprägung und Schweregrad eingeschätzt. Ebenso wichtig ist das Gespräch über die individuellen und psychosozialen Belastungen durch die Sprechablaufstörung.
Ein (neuerlicher) Start einer Auseinandersetzung mit dem Stottern oder auch nur die Frage „Gibt es etwas Neues“ ist in jedem Lebensalter möglich und sinnvoll.
Abzugrenzen von Stottern und Poltern sind psychogene Formen von Sprechhemmungen und Redeängsten und Sprechunflüssigkeiten bei neurologischen Erkrankungen.

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