REDEFLUSSSTÖRUNGEN-
 

Stottern,
Redeflussstörung, Sprechablaufstörung, Sprechunflüssigkeiten,
die Wörter hüpfen, bremsen, kleben
,
Poltern
,
Entwicklungsunflüssigkeiten
(EUF)

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Würden die anderen mich nicht auslachen, wäre das Stottern gar kein Problem. Florian, 9 Jahre

 

Stottern – warum ich? Tobias Schulz, 10 Jahre


Quellenhinweis: Die Kinderzeichnungen und ihre Beschriftungen sind der Veröffentlichung
„Meine Worte hüpfen wie ein Vogel“ (Demosthenes-Verlag, 2005) entnommen.
Entwicklungsbedingte Sprechunflüssigkeiten treten im Rahmen der Sprachentwicklung auf und können sich in Wiederholungen von Wörtern und Satzteilen, Satzabbrüchen, der Neuorganisation von Sätzen und kurzen Pausen zeigen

Poltern zeigt sich in einem gehäuften Auftreten phonetischer Auffälligkeiten wie Auslassungen und Verschmelzungen von Lauten und Silbenfolgen, Lautersetzungen und Lautveränderungen, die häufig zur Unverständlichkeit von Äußerungen führen, bei einer hohen und/oder irregulären Artikulationsrate.
Häufig treten zusätzlich Unflüssigkeiten in Form von Silben-, Wort-, Laut- oder Satzteilwiederholungen auf (Sick 1999).

Beschreibung des Stotterns
Synonyme für Stottern /Poltern
Stottern kennzeichnet sich durch Unterbrechungen des Redeflusses, die unfreiwillig und ungewollt auftreten. Es kann zu Wiederholungen von Lauten und Silben, Dehnungen, stummen oder hörbaren Blocks kommen (Kernsymptomatik). Diese verbalen Symptome werden häufig von ungünstigen Überwindungs- und Veränderungsversuchen begleitet (Begleitsymptomatik). Dazu zählen z. B. auffällige Bewegungen im Gesicht oder den Extremitäten, der Versuch, Situationen zu vermeiden, in denen Stottern auftreten könnte und/oder emotionaler Rückzug